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Ginseng ist nicht gleich Ginseng !

Es gibt 2 verschiedene Ginsengarten:
  1. Amerikanischer Ginseng (Panax Quinquefolium)
  2. Asiatischer Ginseng (Panax Ginseng)
Sibirischer Ginseng oder Taigawurzel (Eleutherococcus senticosus) gehört nicht zur Klasse "Panax" und ist somit kein Ginseng. Laut der gesetzliche Verordung der amerikanischen FDA (Food an Drud Administration) vom 13. Mai 2002, dürfen nur solche Produkte mit dem Wort "Ginseng" bezeichnet werden, die eindeutig zur Klasse (Genus) "Panax" gehören.
Obwohl alle 3 Arten derselben Familie (Araliengewächse) angehören, ist die Bezeichnung "sibirischer Ginseng" falsch und irreführend.

Ob koreanischer, chinesischer oder amerikanischer Ginseng, es spielt keine Rolle für welche Ginsengsorte Sie sich entscheiden. Wichtig ist einzig und allein die Qualität der Wurzel.
Qualität und wahre Heilkraft der Wurzel hängen von diesen Faktoren ab:

  1. Anbau
  2. Ernte
  3. Verarbeitung
Im Allgemeinen gilt:

Je älter die Wurzel desto heilkräftiger ist sie. Wilder Ginseng enthält höhere Anteile, an Ginsenoside und Nährstoffe, als die kultivierter Art.
Für eine hochwertige Qualität ist Herkunft, Klima und Wachstum entscheident.

Anbaumethoden / Herkunft:

Eine gute Qualität (ähnlich einer wilden Wurzel) kann nur erzeugt werden, wenn der Ginseng unter absolut den selben Bedinungen wächst, wie die wilde Art und außerdem für mindestens 8-10 Jahre im Boden bleibt.
Der wild-simulierte Ginseng wächst im täglichen Kampf, gegen Ungeziefer und Krankheit, für Nahrung und Platz. Ohne die Unterstüztung von Dünger und Pestizieden ist er 8-10 Jahren sich selbst überlassen. Diese harten Konditionen geben der Wurzel ihre Form und ihren Karakter und vor allem ihre tiefen ausgeprägten Wachtumsringe. Das ist ohne Zweifel ein großer Unterschied zu den langen, glatten Wurzeln der kultivierten Art. Diese wachsen unter künstlichen Schattendächern und werden mit Dünger und Pestizieden versorgt um schnelles Wachstum zu erzwingen. Kultivierter Ginseng wird meistenst nach 3-4 Jahre geerntet.

Wenn die Ginsengwurzel ihre besondere Heilkraft nur durch langsames wachsen in artgerechter Umgebung und durch optimale Nährstoffaufnahme tief aus dem Waldboden erlangt, dann ist mit aller Wahrscheinlichkeit die Heilkraft des kultiviertem Ginsengs reduziert.

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